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Die katholische Kirche Heilig-Kreuz

Die Katholiken in Gebersdorf konnten am 5. Dezember 1937 zur Weihe ihrer Kirche einladen. Seit den frühen dreißiger Jahren waren mit dem Bau neuer Siedlungen mehr und mehr kinderreiche Familien katholischen Glaubens nach Gebersdorf gezogen. Allein durch den Bau der Siedlung Neumühle zwischen Windsbacher Straße und Cadolzburger Straße erhöhte sich die Zahl der Katholiken in Gebersdorf und Neumühle auf einige Hundert. Für sie bedeutete derKirchgang nach St. Bonifaz im Stadtteil St. Leonhard mehr als eine Stunde Fußweg.

1934 kaufte das Pfarramt einen Platz an der Gebersdorfer Straße an und der Nürnberger Architekt Fritz Mayer erhielt den Auftrag zum Bau eines Gotteshauses. Der Kirchenbau entsprach den in den späten dreißiger Jahren geforderten, Heimatverbundenheit demonstrierenden sogenannten altfränkischen Baustil. An den massiven Putzbau des Kirchenschiffes fügt sich hochaufragender Chorturm in gotischer Formensprache an.
Die Ausmalung der Kirche hatte der Nürnberger Künstler Jobst Kuch übernommen, seine Frau Bertl gestaltete das Altartryptichon mit einem traditionellen Bildprogramm: Kreuztragung, Kreuzigung, Auferstehung.

 

Bild „Weihe“: Foto: Hohe-Schwab/ Geschichtsarbeitskreis

 

Die Verleihung des Patroziniums “Zum Heiligen Kreuz” war eine Antwort auf eine am 23. April 1941 erlassene Anordnung gewesen, welche die Entfernung der Kruzifixe und religiösen Symbole aus Bayerns Schulräumen verlangt hatte. Dieser Erlass hatte vor allem in ländlichen Gebieten einen Sturm der Entrüstung ausgelöst. So erscheint obige Deutung des Patroziniums durchaus glaubhaft, zumal es für eine katholische Kirche eher ungewöhnlich ist. Pfarrer Josef Wolf von St. Bonifaz hatte die Namensgebung vorgeschlagen.

 

Bild „Waldkirchlein“: Foto: Gabler/Geschichtsarbeitskreis

 

Die Loslösung von der Mutterpfarrei erfolgte im Jahr 1956. Gleichzeitig entstand neben der Kirche ein neues Pfarrhaus, das auch Platz für einen modernen Kindergarten, für einen Pfarrsaal und einige Gruppenräume bietet.


Im April 1964, erhielt das einstige Waldkirchlein, das nun längst inmitten einer dichten Wohnbebauung stand, abermals unter der Federführung des Architekten Fritz Mayer, einen etwa neun Meter langen Anbau. Er bietet nun Platz für weitere 250 Gottesdienstbesucher. Acht Jahre später, im Juli 1972 erhielt auch der Kindergarten eine Erweiterung. Die katholische Gemeinde Gebersdorf gehört heute zum Bistum Bamberg, die Bistumsgrenze bildet die Bahnlinie Ansbach-Nürnberg.

 

Bild „Erweiterungsbau“: Foto: kath. Pfarramt/ Geschichtsarbeitskreis

 

Diese Grenzziehung geht auf eine im Jahr 1913 getroffene Regelung zwischen Eichstätt und Bamberg zurück. Danach sollte das Nürnberger Stadtgebiet in den Grenzen von 1899 komplett zum Bistum Bamberg fallen.

(Quelle: Stadtteilbuch Gebersdorf, Bauern, Siedler und Soldaten)

 

 

Foto: katholische Kirche Heilig Kreuz

 

Kontakt:

Pfarrer: Pfarrer Markus Wittal
Pfarrbüro: Frau Brigitte Malinski,
Zirndorfer Str. 20a
90449 Nürnberg

 

Tel.:0911-676821

FAX: 0911-672075

 

Öffnungszeiten: Mo - Fr 9.00 - 12 Uhr

 

eMail:hl-kreuz.nuernberg@erzbistum-bamberg.de

 

bürgertreff.gebersdorf@t-online.de